DAS PANDA-PROGRAMM FÜR DEN MONAT FEBRUAR
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Überblick
6.02 / 20:00. Leutnant Gustl
Von Arthur Schnitzler mit Sigrun Schneggenburger
11.02 / 20:00. UnZeit.
Gesprochene Blätter für Kunst und Kultur
Nummer 26. Ein Abend zum Thema „Grenzen“
13.02 / 20:00. Polynushka. Authentische russische Folklore
Alte authentische Gesänge aus russischen Dörfern
20.02 / 20:00. 2. Panda-slam.
Poetry-Slam in russischer Sprache
24.02 / 20:00. Die Meschugales
Drive & Live
26.02 / 20:00. Lila von Grau
27.02 / 20:00. Oblomov umer
Eine Aufführung in russischer Sprache |
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Leutnant Gustl
Samstag. 6.02. Einlass 20:00. Beginn 20:30.
Eintrittspende 10 / 7 Euro.
Author: Arthur Schnitzler
Schauspielerin: Sigrun Schneggenburger
Die Inszenierung: Eva Diamantstein
Der Held
Wien. 1900. Beim Verlassen eines Konzerthauses wird ein Leutnant von einem Bäckermeister beleidigt. Die beiden Streiter kommen aus zwei unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und daher kommt eine Satisfaktion absolut nicht in Frage. Für den Leutnant steht es plötzlich fest: ab jetzt kann nichts mehr so sein, wie es einmal war – sein Leben ist nichts mehr wert. Von grausamen Selbstmordgedanken heimgesucht, irrt er die ganze Nacht durch die österreichische Hauptstadt…
Der Autor
Arthur Schnitzler (1826-1931) gehört zu jenen österreichischen Schriftstellern und Dramatikern, die nicht nur deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, sondern auch die der ganzen Welt geprägt haben. Aufgrund dieser Novelle wurde ihm sein Offiziersrang aberkannt. Er habe „das Ansehen der österreichisch-ungarischen Armee geschädigt“.
Die Schauspielerin
Sigrun Schneggenburger hat einen großen Teil ihres Lebens in Österreich verbracht, doch seit einigen Jahren lebt sie in Berlin. Sie hat unter anderem acht Jahre im Landestheater Linz gespielt. Als Künstlerin kennt und fühlt sie die unsichtbaren kulturellen Grenzen im sogenannten deutschsprachigen Raum wie kaum ein anderer. Das ist ihr erster Soloauftritt im neuen PANDA-Theater.
Die Inszenierung ( Eva Diamantstein)
Die minimalistische Aufführung dauert etwa eine Stunde. Die Schauspielerin sitzt an einem kleinen Kaffeehaustisch, ganz einfach, nicht verkleidet, ohne jegliches Bühnenbild, und fängt an zu erzählen… Vielleicht ist es nur ein hypnotisches Experiment, das auf eine Frage zu antworten hat: Wie weit kann man im Theater gehen, um mit möglichst einfachen Mitteln größtmögliche Wirkung zu erzeugen?
Die Presse
„Sigrun Schneggenburger erwies sich als Idealbesetzung für Arthur Schnitzlers
Leutnant Gustl“. (Volksblatt)
„Schneggenburger entwickelt verschiedene Perspektiven auf den Monolog: Die Frage der Ehre wird jetzt von einer Schauspielerin, einer Frau abgehandelt. Dadurch erhält die Monarchie-Karikatur noch mehr doppelten Boden“. (Kronenzeitung) |
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UnZeit.
Gesprochene Blätter für Kunst und Kultur
Nummer 26. Ein Abend zum Thema „Grenzen“
Donnerstag. 11.02. Einlass 20:00. Beginn 20:30.
Eintritt frei.
Texte von verschiedenen Autoren mit Judith Diamantstein, Yuri Garate, Sigrun Schneggenburger.
UnZeit ist die Initiative einer Gruppe in Berlin lebender Künstler unter anderem aus Theater, bildender Kunst, Soziologie, Dramaturgie, Literatur.
VIER FRAGEN AN EVA DIAMANTSTEIN
1. „Die Zeit“ heisst eine konventionelle Zeitung, auch in Russland gibt es eine TV-Sendung mit gleichem Titel – „Wremja“. Selbst das Wort "Zeitung" gibt uns schon das Gefühl der Zeit - alles geht vorbei, heute aktuell, morgen vergessen... Ist UnZeit - eine Unzeitung im Sinne des Kampfes gegen unsere Vergesslichkeit?
- Ja, das kann man schon so sagen. In UnZeit beschäftigen wir uns mit Formen der Literatur, die immer unpopulärer werden, mit dem philosophischen und literarischen Essay, mit Lyrik, mit der Miniatur, dem Fragment… Und auch unsere Themen wählen wir nicht nach der Tagesaktualität aus, sie sind weitläufiger, vielleicht unmodisch, unsere „condition humaine“ betreffend. Dabei berühren sie natürlich die aktuellen Fragen durchaus.
2. Seit wann gibt es UnZeit und wie viele Künstler haben daran teilgenommen, direkt oder mit ihren Texten?
- UnZeit existiert mittlerweile seit etwa drei Jahren. Wie viele Künstler teilgenommen haben? Dreissig bis vierzig etwa, Musiker und bildende Künstler, Performer, Literaten, Philosophen… Einige von ihnen sind zu ständigen Gästen, sei es life oder mit ihren Texten geworden, so z.B. Bora Ćosić, Lázló Végel, Christine Koschel, Alexander Delphinov, um nur einige zu nennen… Und dazu kommen noch die „toten Gäste“, die wir ja auch nicht vergessen wollen, so haben unter anderen Daniil Charms, Karl Valentin, Walter Benjamin, Vilém Flusser ein sozusagen festes Engagement in unseren Veranstaltungen…
3. Wie könntest du kurz und einfach die Sache beschreiben, falls du Leute einladen würdest, die nie was davon gehört hätten? "UnZeit ist..."
- … eine Art Lesung, könnte man sagen. Aber eben nicht nur. Immer gibt es dabei auch Musik, bisweilen Performance, manchmal Tanz oder kleine Theaterszenen, meist auch Beiträge eines bildenden Künstlers. Es ist eine regelmässig stattfindende Veranstaltung, bei der wir uns vornehmen, jeweils ein bestimmtes Thema, das uns besonders interessiert und mit dem wir uns während der Erarbeitungszeit auseinandergesetzt haben, literarisch, musikalisch und künstlerisch vorzustellen, zu umkreisen, zur Diskussion zu stellen – wir wollen zum nachdenken anregen, undogmatisch, persönlich, assoziativ, fragmentarisch, durchaus unterhaltsam, aber auf keinen Fall popularistisch.
4. Das Thema heisst Grenzen. Warum? Was bedeutet für dich selbst eine Grenze?
- Das Finden der UnZeitthemen ist ein gemeinsamer Prozess des Teams (wobei wir immer offen für neue Mitstreiter sind, die Lust haben zeitweise oder auch längerfristig an unseren Arbeitstreffen teilzunehmen). Wir erzählen uns, was uns gerade beschäftigt und einigen uns dann auf das jeweilige Thema. Mit Grenzen haben wir es täglich, bewusst oder unbewusst zu tun. Wir gehen durch eine Tür aus dem Haus, wir grenzen uns ab, wir grenzen ein, wir sind manchmal entgrenzt, als Künstler versuchen wir die Grenzen des Sagbaren zu überschreiten, zu sprengen, wir sterben und wir werden geboren.
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Polynushka. Authentische russische Folklore
Alte authentische Gesänge aus russischen Dörfern
Samstag. 13.02. Einlass 20:00. Beginn 20:30.
Eintrittsspende 5 Euro.
Gast: Andrej Lakisov (Saxofon, Flöte)
Moderation: Delphinov.net
Video: Alexey Mironov, Tatjana Perowa
+ Tee und Bliny von Tschaikowsky
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2. Panda-slam
Poetry-Slam in russischer Sprache
Тема: Нагана довод и довода наган.
Samstag. 20.02. Eintritt 20:00. Beginn: 21:00.
Вход: 5 Euro.
Пять минyт для cцeничecкoгo пpeдcтaвлeния aвтopcкиx тeкcтoв бeз дeкopaций и мyзыки.
Чиcлo yчacтникoв oгpaничeнo – иx бyдeт лишь двeнaдцaть.
Запись на участие ТОЛЬКО перед началом.
Специальные гости, безумные призы, особая акция ко дню социальной справедливости. |
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PANDA. Nicht nur russisches Theater e.V.
Auf dem Gelände der Kulturbrauerei
Im kleinen Hof, neben Literaturwerkstatt
Knaackstrasse 97
10435 Berlin
Vorbestellungen erstmal nicht möglich. Nur Abendkasse.
Änderungen sind vorbehalten.
Internet: www.panda-theater.de
Email: info.panda.theater@gmail.com
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DAS AUSERWÄHLTE
DER VERGANGENHEIT

LANAYA feat. Abdoul Aziz SINKA
Ein berühmtes Berliner Projekt von Musikern aus Westafrika
am Sonntag 27. Dezember um 19 Uhr
Comment ca va?!
Der letzte Konzert von LANAYA im 2009.
Wir servieren Tschaikowsky-Cocktails, Tee aus Kenia und würzigen Winter-Chai.
Eintrittsspende: 5 EUR
www.lanaya.de
www.myspace.com/azizsinka
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Misterioso Tango Orchestra (Moskau)
Ein Abend vom Tee- und Kunsthaus Tschaikowsky

29.11.09 Sonntag
Einlass zum Teetrinken: 17:00
Beginn: 19:00
Tango Orchestra Misterioso aus Moskau mischt Tango-Classico und Tango-Nuevo zum einzigartigen Cocktail der Sinne. Das Konzertprogramm schließt neben eigenen neuen Stücken auch Tangovariationen von A. Piazolla, K. Gardel, A. Troilo, D. Malgoni, M. Mores mitein – arrangiert für Gitarre (Anatoly Safonov), Kontrobass (Yury Gorelov), Violine (Artem Rudenko), Bandoneon (Ivan Talanin) und Piano (Maria Razmakhnina). |

Im Internet:
www.fullcolormedia.de
www.myspace.com/tangomisterioso
Tagesmitgliedsbeitrag:
4-6 Euro (nach Wunsch)
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06.11.09. | Freitag.
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und jeden ersten Freitag im Monat /
1. Berliner. Lieder. Bühne.
Einlass 20:00 | Beginn 21:00
Auf der Bühne:
Viktor Hoffmann | Jan Koch | Gitarre Moabit | Und Du?
Moderation: Delphinov.net
Lange Zeit war diese uralte Kunstform ins kulturelle Abseits gerückt. Jetzt liegt ihr Revival förmlich in der Luft. Auf der einen Seite halten sich viele talentierte Musiker und Poeten noch ziemlich bedeckt oder singen für einen ausgewählten Freundeskreis, auf der anderen Seite spürt man ein wachsendes Interesse nach unmittelbarem und persönlichem Ausdruck. Auf der “Berliner. Lieder. Bühne“ sollen diese zwei Seiten einander begegnen. |
Du bist ein Liederkünstler und willst mitmachen.
Melde Dich einfach!
Tagesmitgliedsbeitrag: 5 Euro
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schleicher-farm.com |